Bis hierhin gut gemacht

Bis hierhin gut gemacht

​Bis hierhin gut gemacht - Ein Gastbeitrag von Alwin K.

Leserbrief an den Chefredakteur der Ostthüringer Zeitung (OTZ) zu seinem Leitartikel "Bis hierhin gut gemacht, Politik"

Sehr geehrter Herr Riebartsch,
sehr geehrte Damen und Herren,

bis zu diesem folgenden Satz habe ich den Leitartikel und die heutige OTZ (Anm: 28.03.2020) insgesamt gelesen: "Wie bekannt, haben die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, die Verordnung von Quarantäne und die Versetzung unseres wirtschaftlichen Handelns in den Schlafmodus keinen parteipolitischen Hintergrund, sondern es geht ganz konkret darum, möglichst vielen Menschen einen Tod durch das Coronavirus zu ersparen."

Danach habe ich die OTZ mit Schnappatmung und dem Kommentar "Da muss ich was schreiben" zugeklappt und weggelegt.
Meine Frau sagte zu mir, "Komm, spare Dir die Zeit und die Mühe, gehe lieber mit mir raus....."

Nach zwei Stunden Waldspaziergang habe ich dann die OTZ doch noch überflogen. Und auch mein Leserbrief soll noch folgen.

Herr Riebartsch, ein Freund in Westsachsen sagte mir neulich.

"Ich komme mir im Moment vor wie in einem riesigen gesellschaftlichen Experiment". Und da ist leider etwas dran. Ich kenne mehrere Beispiele aus meinem eigenen Umfeld, die unlogisch oder nicht erklärbar sind - und auch keine Strategie erkennen lassen, sondern inkonsequentes und kopfloses Agieren darstellen. Gepaart mit einem vorhersehbaren und hausgemachten Mangel an Organisation sowie an wichtigen Ausrüstungen und Materialien.

Was im Hintergrund von Corona politisch/militärisch und wirtschaftlich abgezogen wird, das können Otto Normalverbraucher und Lieschen Müllen ohnehin nur erahnen...

Was die Todesrate durch Corona gepaart mit Alter und/oder Vorerkrankungen, teilweise sogar schwere und mehrere Vorerkrankungen betrifft, dazu habe ich eine eigene Meinung. Immerhin war es genau der Satz im Leitartikel, der mich zur Schnappatmung führte.....
Fakt ist, mit 86 oder mit 95 stirbt man nun mal an irgend etwas. Es ist leider so.

​Es gibt da eine wunderbare Geschichte:

​Ein Student ist auf dem Weg in eine große Stadt. Vor dem Stadttor trifft er auf den Tod, der im Schatten der Stadtmauer sitzt. Der Student setzt sich daneben, grüßt und fragt: "Guten Tag Gevatter, was hast Du vor?"

Der Tod antwortet: "Ich gehe gleich in die Stadt und hole mir 100 Leute!" Der Student erschrickt, rennt in die Stadt und schreit: "Der Tod ist auf dem Weg in die Stadt, er will sich 100 Leute holen!"

Die Leute rennen in ihre Häuser, verbarrikadieren sich, aber vor dem Tod gibt es kein Entrinnen...

Nach vier Wochen verlässt der Student die Stadt und sieht beim Verlassen dieser abermals im Schatten der Stadtmauer den Tod sitzen. Er rennt auf ihn zu und brüllt ihn an: "Du Lügner! 100 Leute wolltest Du holen, jetzt, nach vier Wochen sind es weit über 500 Tote!"

Der Tod erhebt sich gemächlich, sieht den Studenten an und sagt ganz ruhig:

"ICH habe mir planmäßig die 100 geholt, die ich mir immer hole: Alte, Kranke, Schwache.... Die anderen hat die ANGST getötet, und die hast DU in die Stadt getragen!"

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie bitte alle gesund

Alwin K.

P.S.: Letztlich bin auch ich mit chronischer Bronchitis, Atemwegsallergien und schon fünfmal Lungenentzündung und fast 60 Jahren in einer Risikogruppe. Meine alten Eltern gehören auch zur Risikogruppe und haben von uns "Kindern" strikte Anweisungen. Ich muss es nochmal wiederholen und klarstellen, um nicht als "altenfeindlich" oder als "chronisch Kranken feindlich" zu gelten. Auch meine Frau ist schwer krank!!!

Ich begrüße und verteidige alle Maßnahmen. Und unsere Gesellschaft kann einen Gang runter schalten auch vertragen. Wenn sie wenigstens logisch, nachvollziehbar, in Relation zu früheren Epidemien und vor allem konsequent wären. Sind sie aber nicht. Und das bei vorhandenem Nicht-mehr-Vertrauen in Politik und Medien.​

Hier geht es zum letzten Gastbeitrag von Alwin K.

Zwangsimpfung

Zwangsimpfung

Stephan Brandner äußert am 2. Mai 2020 für die AfD ein klares NEIN zu Zwangsimpfung, Immunitätsausweis und Bespitzelung.

​​Eine von der Bundesregierung für CDU/CSU und SPD angefertigte sogenannte „Formulierungshilfe“ für den Entwurf zu einer weiteren Änderung des Infektionsschutzgesetzes zeigt, dass die Bundesregierung unter anderem die Einführung eines sogenannten „Immunitätsausweises“ plant. Damit würden Träger eines solchen Nachweises, der die Immunität gegenüber einer Krankheit nachweist, etwa nach einer (Zwangs)-Impfung, von Grundrechtsbeschränkungen ausgenommen.

Stephan Brandner, stellvertretender Bundesvorsitzender, lehnt ein derartiges Vorgehen entschieden ab:

„Grundrechte gelten für alle Bürger, immer und überall, gerade in Krisenzeiten und unabhängig von irgendwelchen Ausweisen. Die Bürger quasi zu erpressen, sich einer – noch nicht einmal vorhandenen – Impfung unterziehen zu müssen, um ihre Rechte wieder zu erlangen, ist skandalös. Auch der ‚nur‘ indirekte Zwang zu einer Impfung ist vollständig abzulehnen. Jedem Bürger muss es jeder Zeit freistehen, sich impfen zu lassen, oder darauf zu verzichten.

Die Gültigkeit unserer Grundrechte darf unter keinen Umständen davon abhängig gemacht werden. Ein Immunitätsausweis birgt außerdem die Gefahr, dass sich Bürger, die zunehmend verzweifelt sind, absichtlich einer Ansteckung aussetzen, um schneller wieder in ihr normales Leben zurückkehren zu dürfen.

Diese Politik ist brandgefährlich. Es gilt: Wir müssen einen schnellen Weg zur Normalität finden, ohne die Bürger zu erpressen, zu drangsalieren und zu bespitzeln!“

Quelle

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​Wir haben hier vor Ort in Markneukirchen in einzelnen Fragen bei dieser Thematik durchaus unterschiedliche Meinungen. Das ist aus unserer Sicht normal. DAS Thema ist für uns jedoch unstrittig. Hier marschieren genau die, die seit Jahren "Haltet den Dieb!" rufe​n und die AfD und deren Mitglieder, Sympathisanten und Wähler als Nazis verleumdet haben,. geradewegs in eine totalitäre Diktatur!

Es sind ganz offensichtlich wir, die für Demokratie und Rechtstaatlichkeit eintreten.

Sebastian Münzenmaier zur Regierung

Sebastian Münzenmaier

Sebastian Münzenmaier äußert sich für die AfD im Bundestag zur Chronik des Versagens der Bundesregierung! Der absolute Shutdown war vermeidbar. Und jetzt verpasst die Regierung den Ausstieg. Alle Geschäfte sollten geöffnet werden. Der Abgeordnete aus Rheinland-Pfalz wird deutlich. Das Handeln der Bundesregierung ist eine einzige Chronik des Versagens. Er weißt es in mehreren Punkten ganz klar. Auch wenn die Lückenmedien die Dinge ganz anders darzustellen versuchen.

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Wilhelm Tell

Wilhelm Tell

Friedrich Schiller veröffentlichte sein Bühnenstück Wilhelm Tell 1805.

Das Stück handelt von einem Volk, oder besser gesagt mehreren Stämmen, die sich gemeinsamer Herkunft wußten. Sie waren vor langer Zeit in dieses Land gekommen, hatten es urbar gemacht, ihren Lebensraum der Natur abgerungen. So schreibt Schiller. Dieses Volk nun hatte sich, um den von außen dräuenden Gefahren zu entgehen, dem Schutz des Kaisers anempfohlen. Wohlgemerkt aus freien Stücken und mit Bedingungen. Verpflichtung zum Waffengang in Verteidigung des Reiches gegen Gewähr vollständiger Freiheit. Noch einmal: vollständige Freiheit mit Ausnahme der Verpflichtung zum Schutz des Reiches - Ich schütze den, der mich schützt.

Ein kluger Vertrag

Ein kluger Vertrag, hilfreich für beide Seiten, solange er erfüllt wurde.

Nun begab es sich, daß der Kaiser wohl- oder eher schlechtberaten, Statthalter, Gräfe und Vögte, im Lebensraum dieses Volkes ernannte.  Also der jetzige Kaiser, denn Rotbart war lange tot. Diese sollten, sozusagen, den Kaiser vertreten. Das Reich war groß, der Verpflichtungen viele. Und da der Kaiser nicht überall sein konnte und wohl- oder eher schlechtberaten war, begannen diese Statthalter, das Recht nach ihrem Nutzen auszulegen.

Sie erhöhten die Steuern, bauten Zwingburgen (um ihre Truppen der Vergeltung für böse Taten zu entziehen) und schunden das Land mit Willkür.

Der Bund der drei Stämme

Drei Stämme dieses Volkes - Schwyz, Uri und Hinterwalden - verabredeten sich ob dieses Treue- und Vertragsbruchs zu einem Bund. Eigentlich war dieser Bund gar nicht neu, er bestand schon seit Kaiser Rotbarts Zeiten. Aber er mußte erneuert werden, die Stämme mußten sich ihrer Herkunft, ihrer Vergangenheit vergewissern, um in die Zukunft zu schauen.

Und so geschah es. Auf den Rütliwiesen schworen sie erneut den Bund. In der Nacht, heimlich, im Mondenschein. Wie Verbrecher, obwohl sie doch nur ihre Freiheit verteidigen wollten.

Wer den Fortgang wissen möchte, lese „Wilhelm Tell“ oder schaue in ein (vor 1990 geschriebenes) Geschichtsbuch. 

Heraus kam aus der ganzen Sache jedenfalls ein Gebilde, daß wir heute als die Schweiz kennen. Trotz vielfältiger „Verschlimmbesserungen“ immer noch ein attraktives Staatsmodell.

Und wer in der Geschichte Parallelen zu unserer Zeit und unserem Deutschland erkennt, der hat mich verstanden.

Wilhem Tell - ein Nazi?

Was Schiller noch als Heldentum beschrieb, wird heute als Verrat, als RÄÄÄCHTSSS beschimpft und bespuckt.

Die Gedankenpolizei, die Presse, Radio und Fernsehfunk und in den größeren Städten auch schon die Straße unter ihrer Kontrolle hält, verweist jeden des Platzes, der anders oder selbst denkt.

Wo im „Wilhelm Tell“ der Stock mit der Mütze gegrüßt werden sollte, wird heute „Haltung“ verlangt.

Wer sich über seine Ahnen, deren Leistung und ihr Vermächtnis seinen Weg ins Heute sucht, ist heute wahlweise „Reichsbürger“, Nazi oder Abschaum. Zumindest in UNSEREM Land.

Wer sich der grünen, roten, linken oder wie auch immer benannten Tyrannei in den Weg stellt, wird heute, wie damals, kaputtgemacht.
In einem meiner Geschichtsbücher aus vergangener Zeit heißt es: „Die Geschichte ist ein ferner Spiegel“.

Erkenntnisse

Wir erkennen uns selbst in unserer Geschichte. Mit allen Fehlern, mit allen Erfolgen.

Die Geschichte eines ganzen Volkes als böse darzustellen, so wie es heute geschieht, heißt nicht, aus der Vergangenheit zu lernen. Es heißt, die Vergangenheit zu leugnen.

Aber das ist wie auf einer Wanderung in der Wildnis: Wenn ich nicht weiß, wo ich hergekommen bin, weiß ich nicht, wo ich gerade bin. Wie soll ich dann noch selbst bestimmen, wo ich ankommen will?

Wilhelm Tell

Der Tellschuß / aus:
Illustrierte Literaturgeschichte,
Autor: Otto von Leixner, Leipzig 1880

Von Otto von Leixner - eigener Scan, Uploader17, Bild-PD-alt, Link
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